Band 
[Zweyter Theil.]
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sie es auch hinwieder in Ansehung ihres Erbver-'«eins mit dem Erzhaus Oesterreich thun werden. „

Die Haup berakhschlagungett der Kantone zieltenauf die Erhaltung der Neutralität, und eines be-trächtlichen Friedkreises rings um die Eidgenoß-schaft, um so der Beschwerde eigner Vertheidigungs-anstalten an den Gränzen desto leichter überhobenzu bleiben. Diese Neutralität suchten nunmehr auchder Fürstbischof von pruntrut, und wegen seinerOberlande der Marggraf von Vaden - Durlach,In diesem Ansuchen wurden sie von den Kantonen,sowol zu Wien, als zu Versailles, mit Eifer unter-stüzt. Bey dem ungewissen Erfolg solcher Unter-handlungen aber unterließ die Tagleistung Nicht,vorläuftig, auf hohe Bestätigung hin, auch innereVerrhetdiaungsanstalten gegen ekwanige Territo-rialverletzuttgcn, nach Anweisung der ältern Ver-kommnisse, besonders auch des Defensionale vornJahr 1668, und des Abscheids vom Jahr r688»zu treffen»

Gegen Ende Septembers schrieben sowol der kai-serliche Sotkschafter, als der Raiser selbst, daßdie Absendung der eidgenößischen Begluckwünrschungsschreibeii nach Madrid Und Versailles ge-radezu die Neutralität der Bantvne verletzen. Aufeinmal hintertrieben die Aantone die Absendung,Nur Ludern und Gokothurn bemühten sich, sie zubefördern. Freyburg willigte hrezu unter keinem an-dern Beding ein , als wenn man auch den Wiener-schen Hof auf ähnliche Weift, und zu gleicher Zeitbeglückwünschen wollte»

(II. Theil.) C e