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fches Salz um i Sous das Pfund, nach Genf ge-liefert. Unter der Hand suchte er durch Vermittlungder Rantone den Frieden. Die reformirre Ran-tone lehnten diesen ehrenvollen, aber bedenklichenAuftrag von sich. Unkraftig blieben die Versucheder katholischen Rantone. Don diesen leztern Kan-tonen erhielt Spanien im Febr. 1706. um eine Geld-summe die Erneuerung des mayländischen Capitu-lats. Auf erfolgte, kaiserliche Protestation trateneinige Orte davon ab, und nur von Lucern, Ury,Untertvalden und Zug ward es beschworen.
Von der Unsicherheit im Handel und Wandel,welche der Krieg nach sich zog, im Vorbeygehennur folgende Proben: Den 28. Hornung 1706. wur-den (auf geheimes Anstiften) zween französischePostillons, unweit Roll am Genfersee, ermordet»Der Wagen des einen, der nach Rom gehen sollte,blieb mit den Waaren ununkerfucht stehen ; dasFelleisen des andern aber mit dem Packet des fran-zösischen Hofes wurde geplündert. Im Sommerwurden überdies auf dem Lausanersee einige derKrone Frankreich gehörige Gelder auf räuberischeWeise weggekapert. Ein gewisser Mancher, sonstder Baron de Letz genannt, Banderer zu Lütry,ward zu Bern als Urheber dieser Freybeuterey ange-klagt. Mit vier Reutern und vier und zwanzig Füsi-liers ward er zu Lütry aus dem Beth weggenom-men , und nach Bern ins Gefängniß gebracht. ImJenner folgenden Jahres ward er zum Schwerdteverurtheilt. Im Märzen darauf bemächtigten sichzwey französische Schiffe von Versoi, mit Gewaltder Bernerfchen Galliot von Divis, indem sie auf