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Von 16 Jahren, studirte zu Genf; von da that ermit einem gewissen Merveilleux von Neuenburg,dem Bruder des französischen Agenten zu Chur,eine Lusireise nach Savoyen, wahrend daß diesesHerzogthum von den Franzosen besezt war. So-gleich ward der junge Masner gefän lich nach Fortde l'Eclüse geführt. Die Nachricht hievon sezte denVater außer sich selbst; von dem französischen Bott-schafter durft' er nichts Gutes erwarten; er über-ließ sich der Rache, und mit bewaffneten Leutennahm er des Merveilleux Bruder, den französi-schen Agenten zu Lhur, mit Gewalt in Verwah-rung. Hierüber schickte der Bottschafter eine ernst-liche Klagschrift in Pündten, indem er sich überVerletzung des Völkerrechtes beschwehrte. InChur fehlte es Masnern nicht an mächtigen Freun-den ; indeß verglich man sich: l°. Er soll denNerveilleux aus dem Arreste befreyen. 2°. In So-lothurn bey dem französischen Bottschafter um Ver-zeihung bitten, und durch ihn bey dem König dieFreylassung seines Sohnes erflehen, z». Diese Frey-lassung soll alsdenn der Bot!schafter aus allen Kräf-ten bewirken. Den beyden erster« Puncten thatMasner Genüge; sein Sohn aber ward darumnicht ledig gesprochen. Voll Anmuth dachte derVater auf Rache. Er erhielt Nachricht, daß derHerzog von Vendome, Groß - Prior von Frank-reich, der die Zeit seiner Verbannung in Venedig zu-gebracht hatte, nunmehr durch die Schweiz nachEolothurn reise; in der gememeidgenößischeiiGrafschaft Gargans laurte er ihm auf und führteihn im November 1710. gesanglich nach Feldkirch