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Dießbach ein Regiment für Holland anwerbenwollw, so erklärte unterm 29. October 1711. derfranzösische Lotischafter dieses Unternehmen alsverletz« g des französischen Bunde». Der Kan-ton Frepburg hingegen glaubte in seinem eignenGebiete ungehindert handeln zu können. Frank-reich beraubte den Kanton der Zufuhr des Salzesund andrer Waaren. Die Zufuhr wurde nichteher wieder geöffnet, bis die Werbung für Hol-land aufhörete.
Noch könnten mehrere Beyspiele angeführt wer-den , wie sehr die Eidgenossen bald von dieser,bald von fener, bald von allen kriegführenden Mach-ten geneckt und selbst zu innerer Entzweyung aufsgefährlichste angereizt worden: Allein wir eilen zurEntwicklung dieser unruhigen Scenen.
Wegen Sicherstellung der österreichischen Wald-städte schrieb man im Jahr 171z. eine gemeineid-genößische Tagleistung aus. Anstatt sich Hiebey«inzufinden, traten die katholische Rantone mitdem französischen Lsltschafter besonders zusam-men , und von diesem erhielten sie etwas vondem rückständigen Pensionsgelde. Unter allerleyVerwand nährte er ihr Mißtrauen gegen die refor-mirte Kantone.
Inzwischen kündigte der Graf von Trautmanns-dorf dem Lamon Zürich an, daß man wünsche,den allgemeinen, europäischen Friedens - Congreßin Baden zu halten; in Erwartung, daß die dreydaselbst regierende Kantone auf Bequemlichkeit desAufenthaltes und auf billigen Preiß hinreichenderLebensmittel bedacht seyn werden. Die Kantone