Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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bett. Die schwierigen Züricher suchte Bianchi da«durch zu gewinnen , daß er ihnen vorstellete, ihreStadt bedürfe eine Menge Seide aus dem venetia-Nischen Gebiete, ohne welche eine grosse Anzahl Men-schen ohr.e Arbeit seyn müßten; auch seyn verschie-dene Zürichersche Handelshäuser auf dem Venetiani-sehen Boden, u. s. w. Die Züricher gaben ihm zu! bedenken, daß, gleichwie sie der italiänischen Sei-deneinfuhr bedürfen, auch hinwieder Italien beyder Ausfuhr gewinne, und zwar um so viel mehrbey der Ausfuhr nach der Eidgenoßschaft, da durchVertreibung der Hugenotten die Verarbeitung derSeide in Frankreich beträchtlich vermindert worden.Wenn endlich die mehrern Stimmen zu Gunsten des! Vertrages ausfielen, so geschah es, weil Bianchiunter der Hand Hofnung zu einer nahen Werbungmachte. Dadurch brachte er eine ziemliche Anzahljunger Leute in sein Interesse. Dieses sagt er selbstjn seiner Kelsrions äel pusle 6s 8uireri s loro sollest!,

- die er nach seiner ZurückkuNft unter dem Namen Ar-minis Dannebuchi in öffentlichen Druck gab. Jndiesem Werkgen befinden sich Bemerkungen über dieSchweiz, die nicht nur einem Ausländer, sondernselbst einem Eingebohrnen, der den Ausländer nachseinen fremden Begriffen urtheilen sieht, ungemeininteressant sind.

Das erneuerte Bündtniß wurde den 12. Jen-aer 17--6. zu Zürich auf dem großen Rathssaale be-schworen. Von Zürich begab sich Bianchi nach Chur,um auch von den IN. pündten einen ähnlichen Ver-trag zu erhalten. Jn dem mündlichen Vertrag andie Staatshäupter sowol als in dem schriftliche^