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Vortrag an die Gemeinden stüzte er sich Hauptfachlich auf den Grundsatz: Daß unabhängliche undneutrale Freystaaten, die, von allem Eroberungs-geist weit entfernt, sich einzig und allein einschrän-ken auf die Vertheidigung ihres Eigenthums, daßsolche Staaten nicht besser für ihre Sicherheit sorgenkönnen, als durch gegenseitige Verbindung, indemja der Untergang des einen die Unterjochung desandern erleichtern würde. Sowol das Vorbildder beyden ersten Kantone, als die Nachbarschaftmi» Venedig, ließen leicht voraussehen, daß dieIIi. pündre den Vertrag nicht ausschlagen werden.Dur Hintertreibung desselben wollte indeß der fran-zösische Gesandte in Chur, von Graville, nichtweniger thun, als der Marquis von Pmßieux inder Schweiz gethan hatte. Graville stellte in ei-nem Memorial vor, daß die lll. Pündte sich amsichersten hinter ganz unbedingter Neutralität ver-schanzen , daß aber diese Neutralität durch das an-getragene , venetianische Bündtniß sehr leicht Ge-fahr leiden könne; ein solches Bündtniß sey weni-ger bedenklich für Zürich und Bern, weil diese Kan-tone von dem Schauplatz des Krieges weiter ent,fernt liegen; aus dem venctianischen Gebiet habendie III. Pündte, besonders in gegenwärtigen Um-ständen, wenig Getraide zu erwarten; auch ohneschriftliche und besiegelte Verträge könne nachbarlicheFreundschaft bestehen; übrigens haben in dem ver-gangenen Jahrhundert die III. Pündte den Venetia-«rern weit weniger als andern Mächten bey der Au-
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rückstellung des Veltlins zu danken gehabt; dieve« »Orochene Pension von 6000 Kronen werde bey der