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Anstheilung unter einige hundert Gemeinden wenigbetragen, und eben auch nicht allemal so ganz rich-tig ausbezahlt werden, u. s. w. Auch von kaiser-licher Seite fand der venetianische Vertrag hitzigenWiderstand; der Herr von und zu freyem Thurmerklärte verschiedene Artikel desselben, als unverträg-lich mit der österreichischen Erbvereinigung. InPündten selbst fand man die mit den Kantonen ge-schloßne Kapitulation zu gering; auch machte manSchwierigkeit wegen des Durchpasses der Züricher-sehen und Bernerschen Truppen. Auf einer Zusam-menkunft in Chur, unterm so. Julius 1706. warfBianchi den pündtnern vor: Daß sie ihre Freund-schaft vielmehr verkaufen als geben. *) Wenn wirdem Gesandten Glauben zustellen, so geschah esdurch den Einfluß der auswärtigen Minister, daßgewisse Staatshäupter ihre Forderungen so hochspanneten, damit auf solche Weise die ganze Unter-handlung zurückgehen möchte; zugleich dienten die-sen Häuptern die überspannten Forderungen zumDeckmantel, als zielten sie nur auf den größernVortheil des Staates. Nichts destoweniger wur-den ihre besondern und verborgenen Absichten vonMdern enthüllt, und aller Hindernisse ungeachtetkam endlich das Bündtniß zu Stande. Den 17«December 1706. ward es zu Chur auf einem allge-meinen Bundestage feyerlich beschworen. In ei-gnem Schreiben an den Baiser entschuldigten sichdie pündtner, daß sie nicht, nach seinem Verlan,
*) S. Merkur 1706. S- 4;, 46, -s?. und Win Jahr 1707,2 e«mr S. 71.