Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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liche Mehr, welches schon vorher auch auf demRathhaus eingeführt war. Die Bürger erhieltenden Abschlag, und zwar unter dem Verwand: IhrBegehren sey den Gesetzen zuwider. Dieß war nichtzu läugnen; sie erwiderten aber: Der Rath hat jadas heimliche Mehr bey seinen Wahlen auch einge-führt. Wir wollen seinen Schritt rechtfertigen, in-dem wir das Gesetz ändern.

Bald hernach wurde Trembley gegen den alter»und würdigern Advokat Sales zum Rathsherrn er-wählt. Auf einmal fiel es auf, daß noch zweenTrembley, also drey von gleichem Geschlechte, imRath fassen; und diese Uebermacht fieng an, an-stößig zu werden. De la Chena, ein fanatisch-eifriger Republikaner, beredete etliche Bürger, derBürgerversammlung oder dem Generalrath, dersich im Jenner 7727. zur Erwählung der Syndiksversammelte, die Frage vom heimlichen Mehr vor-zutragen. Andere wollten noch andere Puncten ver-langen , z. B. daß in Zukunft der grosse Rath seineGlieder selbst wähle, daß man die Anzahl der Rätheaus gleicher Familie einschränke, daß man die obrig-!keitlichen Ordnungen im Druck herausgebe, u. s. w.Der Advokat Fatio hinderte diesen Schritt, theils!weil die nächste Generalversammlung im Jennereine ganz andere Bestimmung habe, theils weilnach den Gesetzen nichts vor die Generalversamm-lung, als den Souverain, gebracht werden darf,worüber nicht vorher von den Räthen gerath-schlaget worden. De la Lhena ändert seinen Planund überreicht gedachte Artikel, unterzeichnet vonmehrern bürgern, dem ersten Syndik de la Nott