Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Die erste Frage, welche bey dem folgendenGeneralrath vom 12. May auf die Bahn kam,betraf die Verwöhnung der eidgenößtschen Ge-sandten. Mit Ausnahme des Fatio, willigte dieBürgerschaft einmüthig ein. Die Gesandte wurde»von einem Ausschuß des Volks und des Raths her-Leygeholt. Ulrich machte einen schriftlichen, Ai-sching einen mündlichen Vortrag, beyde pathetisch.Sie erklärten sich, daß sie von ihren Hoheiten denAuftrag erhalten haben, dem Generalrath beyzuwoh-nen, jedoch nicht ohne desselben Genehmigung,auch ohne Folgen für die Zukunft. Hierauf er-öffnete der erste Syndik: i°. Daß der große Rathvon der Eidforderuug gänzlich abstehe, und er bre-nnt die Gemeinde lediglich erinnern wolle, bey denVerhandlungen dieses Tages in den Schranken derOrdnung zu bleiben. 2». Daß wirklich eine Comi-tee zur Berathschlagung wegen des heimlichen Mehrsniedergefezt sey. Fatio wollte, daß dieses heimlicheMehr schon heute gebraucht werden möchte, miralsdenn zu sehen, ob es so viel Unbequemlichkeithabe, wie man zu besorgen schien. Man wider-sprach ihm. Doktor Lhenaut glaubte, der Rathkönnte unter folgenden Bedingnissen den Frieden er-halten : i". Durch öffentlichen Druck der Gesetze, ei»Punct, welcher schon bewilligt war. 2". Durch Ein-führung des heimlichen Mehrs. Z°. und 4". Durchein Paar nicht weitlangende Abänderungen in derWahl- und Ausstandsordnung auf dem Rathhause.Des Doktors Vorschlag fand durchgängig Beyfall.Rillet wollte die streitigen Puncten den eidgen«Wscheu Gesandten zur Prüfung vorlegen lassen. Fatio

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