; nestie, jedoch nur leise; die mchrcrn Bürger warenzufrieden, ihr Gewerb in den Buden und Gewöbbern ruhig forttreiben zu können. Es herrschte einegrauenvolle Stille im Staat. Inzwischen erfolgteeine unerhörte Sentenz um die andere. Mit der! Strenge gegen den gemeinen Mann standen die Lust«Partheyen der Rathsfreunde in beleidigendem Kon-traste. Da sich von diesen Lustbarkeiten, die manE Friedensmale hieß, die vornehmsten der ehmaligenDemagogen, ein Fatio, Marcet u. a. ausgeschlos-sen sahen, so wollten sie mit ihren Anhängern eineignes, feycrliches Gastgebot halten, und es wardihnen verboten. Nach altem Gebrauch und Zufolge.der Jahreszeit begannen die zu Genf übliche Krierjgcsspicle. Drey Jahre nach einander war MarcetSchützenkönig gewesen. Wahrend der Unruhenz hatte er die Offiziers seines Korps auf die Seiteder Repräsentanten gebracht. Der Rath, welcherkein Mittel zur Verstärkung seines Anhangs unge-braucht ließ, munterte die vornehmsten Jünglingezur Erwerbung des Schätzenreichs auf. Der Sohndes Altfyndik Trembley eroberte den Siegeskranz.Man gab ihm ein glänzendes Gastmal. Er erwie-dcrts mit einem noch glänzendem, als man jemalsgesehen hatte. In dem Taumel vergaß man die bö-sen Zeiten. Nur wenigen ahnete die fürchterlicheRache des Rathes; sie wollten den Fatio bereden,sich nach Holland oder Neuenburg zu retten. Nein,sagte er, man muß sich nicht selber durch die FluchtAfür schuldig erklären. Mich kann niemand hassen,»als der Feind der Gesetze. Will er meinen Tod oder»meine Schändung, sd zeige ich willig, wie ein Bür-
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