Band 
[Zweyter Theil.]
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ger Unrecht dulden und seinen Kopf darbeuten soll.Vielleicht daß einst die Zurückerinnerung an meinBlutgerüst den Bürgern heilsamer seyn wird, alsdie eifrigsten Dienste eines noch so vieljährigen Le-bens. Man wollte ihn zu neuen Vorstellungen anden Rath bewegen. Es ist jezt nicht Zeit, spracher, lieber über fünf Jahre beym künftigen General-rath , wenn ich vielleicht alsdenn euer General-procrrrator seyn werde. Die Rathe zitterten, alssie horten, daß die Volksparthey damit umgehe,den Fatio zu dieser Stelle zu erheben. Um diegleiche Zeit frug man in der großen Rathsvcrsamni,lung: Wozu diese Vermehrung der Garnison nii!cidgenößischen Truppen? Sie sind wol eher da, u»§Furcht einzujagen, als uns sicher zu stellen! Mberuft sie? Wol nicht der Generalrath, dem es dochallein zusteht!

Mit einmal erscheint vor dem Rathe Nrochet,der Gastwirth im Perserthurm, ein Repräsentant,den seine Parthey bey allem anscheinenden Eifer schonlängst verachtete; dieser zeigt an, daß eine schreck-liche Verschwörung vor der Thüre sey, daß ma»sich des Zeughauses bemächtigen und die Schweizer-Besatzung, nebst verschiedenen Rathsgliedcrn, ausdem Weg räumen werde, daß präget und le MaitttHäupter des Complots seyn, und daß sie ihm dirAnführung eines Theils der Mitverschwornen hätte»auftragen wollen. Sogleich sezt man le Mairrcn n>Verhaft. *) präget versteckt sich. Umsonst dringt

*) Ob der Anklaaer bis auf nähere Untersuchung auch ane-fiirt worden, finden wir nicht.