Band 
[Zweyter Theil.]
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sen , und eröffnete diesem die entdeckte Verschwörrung, nebst der Anzeige der Häupter derselben. LeMaitre wird an die Folter geschlagen. Jedermannmuß die benachbarten Häuser verlassen, damit niesmand weder sein Gestandtniß, noch sein Geschreyhören möchte. Unter den schrecklichsten Martern wpreßte man kein ander Wort/ .als: Handelt mit mir,wie Ihr wollt! Mithafte hab' ich keine; denn ichbin schuldlos. Seine Gattin»/ seine trostlose/ alteMutter / seine kleinen Kinder bitten für ihn um eingnädiges Urtheil. Er wird zum Tode verurtheilt,und hört seine Sentenz ohne Entsetzen und ohne Betfrcmdung. Seine Gattinn und der Sachwalter Scsduvole wollen ihn zur Appellation an den große»Rath bereden. Er verschmäht dieses Mittel. Ohmsein Wissen überreichen sie eine Bittschrift/ und zwarohne darum seiner Unschuld zu nahe zu treten. Ma»stellte vor/ daß er einen einzigen Ankläger habe;einen Manm den vor sieben Jahren der Rath zui»Tode verurtheilt/ der große Rath aber begnadigt ha<be; einen Mann / der des Angeklagten offenbarerFeind sey / indem er gegen denselben drey RechtsHandel verlohnen / zmd sich einmal verlauten lassen:Es werd' ihn gereuen / u. s w. Mit Mehrheit derStimmen wurde das Todesurtheil bestätigt. Anden Geistlichen sprach er mit ruhiger Mine: „Wenn„ich vor der ergangencn Amnestie Streitigkeiten imStaat erregt habe/ so konnt' es wol nicht änderst/„als aus reiner Vaterlandsliebe geschehen seyn;„ denn niemals strebte ich nach Ehrenstellen und„Aemtern, zu deren geschickter Verwaltung ich selbstz»mich am unfähigsten füylte. Au denjenigen UntM