Band 
[Zweyter Theil.]
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wo er noch ungefähr 12 Jahre em geringes Aemtt ^gen besorgte. Dieser gute Mann war ein ächter ijQuaker in fernem Aussehen, Umgang und Betragen. ^Er konnte unter anderm die starkgepuderten Perru- ^ken der Prediger so wenig dulden als ihre Abhänge -j;lichkeit von der Rathsparthey. präget wurde im ^Bildniß gehängt. Als Fatio 'diese Urtheilsprüche jvernahm , so machte auch er sich auf das Aergste >gefaßt. Da er keine Ankläger hatte , so befürchtete !er, man möchte ihn in Geheim vergiften. Von die-ser Zeit an aß er nichts mehr als gesottene Eyer. .Man deutete ihm sein Betragen bey leztcrm Tumultzum Verbrechen aus. Er antwortete, sobald ccvon größerer Gefahr gehört habe, so habe er sichmit Erfolg ins Mittel geschlagen. Man warf ihmvor, daß er zu Colonge bey Herrn Perdriau dieSchlüsse des Generalraths kritisirt hätte. Er beskennte, daß er von Staatssachen gesprochen, undbaß er für die Unterhaltung des rechtschaffenen Bür-gers keinen intercssantern Gegenstand wisse. Er ha-be neue bürgerliche Zusammenkünfte eröfnet: Nein,er habe nur gute Freunde besucht. Man habe daIV. Artikel bey ihm gefunden. Ja, um die manmein Urtheil verlangte, und die ich mißbilligte. Fa-tio wurde zum Schwerdte verurtheilt. Das Ur-theil wurde erst ruchtbar, nachdem es von dem gros-sen Rathe bestätigt worden. Auch Fatio wollte kei-ne Bittschrift eingeben. Tausendmal ziehe ich denTod der Schande vor. Schande und Spott aberverdient der Schuldlose, der sich erniedrigt, umGnade zu flehen. Sein Bruder, der RathsherrFatis, stellte dem großen Rath vor: Er selbst e»