Band 
[Zweyter Theil.]
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den Jahrzehnten hingegen war es eigentlich, daßder AM und seine Beamten den unbegranzwsten Despotismus festsezten. Die Beschwerden desVolkes waren theils religiöse, theils politische.Zu jenen zahlen wir: i«. Einschränkung, Hinde-rung und Entehrung des reformirtcn GottesdiensteSchnödes Verfahren gegen die Prediger. zostDieBücherinquisition. 40. EinWff in das reformirteMatrimonialrecht. 50 Verfolgung der Reformirterüberhaupt und allerley bald listige, bald gewaltsamMittel, um sie zum Abfall zu verleiten. Auch diekatholische Toggenburger hatten ihre religiösenBeschwerden. Die Priester verführten zu unbilli-gen Vermächtnissen; sie schlugen denjenigen, di!es mit der guten Sache hielten, die Absolution ahund von öffentlicher Kanzel erlaubten sie sich dieunanständigsten Schimpfreden selbst gegen die Häup-ter der Kantone. Von den politischen Beschwer-den des ganzen Volkes erwähnen wir nur folgende-i«. Die meisten Aemter befanden sich in den Han-den ausländischer Miethlinge. 20. Das Landgerichtwar mit Lehnleuten und Klienten des Abbts besczt.zo. Mit Vorbeyaehung der Gerichte im Land wur-den auch die unbedeutendesten Händel vor die höhtObrigkeit selbst gezogen, und daselbst immer inner viaWänden heimlich beseitigt. 4-». Ohne Anklage nochviel weniger Beweis werden schuldlose Perfone»beym Eide verhört, und bey gewissenhafter Verwei-gerung des Eids um schwere Geldsummen gebüßtund 6°. Wird die heimliche Kundschaft zum Verstderben auch der Unschuld mißbraucht, und man cr>"neuert jene barbarischen Ordeale und Vehmcng"