Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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- richte. 70. Auch die öffemltche Bussen sind auf un-! geheure Summen gestiegen. 8». Auch in bürgen; lichen Sachen wird eine Appellation an den Aebbti-schen Rath zugelassen. 9». Der Landrath hingegen hakallen Einfluß verlohren. ivo. Seit langer Zeit wer-den keine Landesgemeinden versammelt. ii°. Wennnur wenige unverdächtige Einwohner unter einanderoder mit einem Fremden sich unterreden, so darf einBeamter des Abbts sie beym Eid über den Jnnhaltdes Gespräches befragen. 120. Eigenmächtig undohne Beyseyn der Ausschüsse des Volkes/ werdennicht nur Musterungen vorgenommen / sondern sogargezwungene Werbungen in fremde Dienste bewilligt,izo. Dem Volke werden die französischen Friedens-gelber entzogen. 14». Nicht bloß/ wie es seyn sollte/zu Lichtensteg allein / sondern aller Orten / besondersaber zu Wyl und Schwarzenbach werden Zölle er-hoben. i;°. Der Verkauf/ auch der nothwendigstenLebensmitteln / wird als Monopole den Günstlin-gen des Abbts übergeben. 16». Die Klöster unddie Beamten wissen durch allerley Ränke die bestenGrundstücke an sich zu ziehen. 170- Als eine Misse«that wird es angesehen / wenn sich bey Erbtheilun-i gen die Partheyen/ ohne ZwisclMkunft geldgieriger: Beamter, gütlich vergleichen, u. s. w.

> Je mehr durch allerley Mittel der Abbt die bey-

i den verlandrechtete Kantone, Schweiz und Giarus,

ii zu gewinnen, und sie von den Toggenburgerii ab-. zuziehen wußte, desto kühner und zahlreicher wurden

seine Erpressungen. Durch jede Last, die er denil! Unterdrückten aufbürdete, glaubte er sie desto fähi-!i ger, neue und immer größere Lasten zu tragen: end-