Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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lich kam es so weit , daß sie darunter entwederhinsinken, oder das allzuschwere Joch abschütteliimußten.

Im Jahr 1701. verabredete der Abbt mit demRanton Schweiz die Anlegung einer neuen wargenstraße durch den Hummelwald. Der Weg,führte über Gesträuch und Felsen, ohne schwere Ar-beit konnte er nicht bewerkstelligt werden. Den Abb!kümmert' es wenig: Kurz und gut trug er den An-wohnern das Geschäft auf. Durch sechs Männervon beyden Religionen stellte ihm die GemeindeWattwyl ihre wirklich besiegelte Befreiung vorderlei) Frohndiensten vor. Die Antwort war: Manerwarte Gehorsam, und keine Einwendungen. DenAbgeordneten entfielen die Worte: Die Anlegungund Unterhaltung einer solchen Strasse seyn für dasVolk eine drückendere Last, als die ehmalige Frohn-Lienste und Tagwen, wovon sie sich doch schon zwey-mal losgekauft haben. Für diese Rede wurden siedurch ein Contumazurtheil zu einer Geldbusse vor1540 Reichsthalern, zum Widerruf vor offener Thunund zu ehrlosem Zustande verurtheilt. In gleicherZeit holte man den Landrveibel Germann, einenKatholik, begeistert vom Vaterlande und aufgeklartüber die Rechte desselben, ins Kloster, nahm ihrunter allerley Vorwand gefangen, und sprach ihmdas Leben ab. Die Vollziehung des Urtheils schobman auf, und nahm ihm unterweilen seine Schriften weg. Nach Jahre langem Arrest erschien er wie-der am Tageslicht. Von den Toggenburgern hatteder Abbt 900 Gulden an die wacbunkosten deralten Landschaft des Gotteshauses gefordert. Gegen

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