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Widersprüche zu vereinigen. Auf den 26. Novembersollte zu Rapperschweil aufs neue eine Unterredungerfolgen: Der Abbt aber schob sie von Zeit zu Zeitauf. Mittlerweile suchte er durch Entzweyung derReformirten und der Katholiken im ToggenburgFeyde Theile zu schwachen. Die rcformirte Nan-llone nahmen die Sache nicht wenig zu Herzen, zur«Zeit aber thaten sie noch nichts weiter, als daß siewie Glarnrr aufmunterten zur Behauptung ihrerForderungen gegen den Abbten. Die schon langaufgeschobene Zusammenkunft in Rapperschweil hat-te endlich im Ienner 170z. den Fortgang. Daselbst-erschienen Gesandte von Schweiz und Glarus,foon dem Abbt und von Toggenvurg. Der Er-folg war ein vergeblicher Entwurf, folgenden Jnn-yalts: Die Toggcnburger sollten auf einem gemei-nen Landtag ihre Beschwerden zusammentragen,um sie hernach dem Abbt zur Abhebung zu über-geben. Jene sechs Ausschüsse, die im Jahr 1701.gegen die Frohndienste gcredt und in Contumazverfallt worden, sollten auf Abbitte hin von demLlbbt begnadigt, und endlich der Landweibel Ger-snann, auf Empfehlung der beyden Kantone auffreyen Fuß gestellt werden. Die Töchtern diesesseziern sichten vor den Gesandten persönlich um seinekbcfrcyung. Dieser Entwurf ward zu Schweiz be-fratigt. Der Abbt aber machte Bedenken, ein Glei-ches zu thun. Die Toggcnburger baten um nähereErläuterung, und zugleich um eine Erklärung, wieder Ranton Schweiz in Absicht auf das Landrechtgesinnet sey. Ungeachtet hie und da der eure undder andere das Interesse des Abbts um seines eignen