Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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stehen, oder wenigstens sich nicht weigern, beyderUntersuchung auch die neuern Briefe und Siegeleben sowol als die altern zum Grunde zu legen.Zürich und Bern bcharrren bey den VI. Punkten,Und erklärten sich zu kriegerischer Behauptung der-selben. Unter der Hand vernahmen sie, daß derAbbt und die katholischen Stände von dem RaistrBeystand erwarten, und daß sie nichts ohne Vvr-wissen des Grafen von Trautmannsdorf vorneh-men. Der Herr von St Saphorin, aus demwälschen Lernergebiete, der von dem kaiserli-chen Hof in verschiedenen Staatsangelegenheitengebraucht worden , der sich aber dießmal in derSchweiz aufhielt, dieser einsichtsvolle Mann be-mühte sich, den kaiserlichen Ministern von alle«diesen Handeln eine deutliche Vorstellung zu »lachen.Vornehmlich that ers in einem Schreiben an denPrinzen von Solm. In diesem Schreiben vergaßer nicht, das Betragen des Grafen von Traut-Mannsdorf, als Verletzung der GefandtsckafMpflichten zu schildern und ausführlich zu zeigen,Wie sehr die refoi miete Nantone, bey dem Kriege,wegen der spanischen Erbfolge, die Schonung desKaisers verdienen« Fu Wi n wurden diese Vorstel-lungen durch die Vorstellungen der Gegenparthey,und durch die Bigotterie der vornehmsten SraatÄbcdienten gänzlich entkräftet, und Sav.t Gapho-rin büßte seinen Diensteifer mit Verlurst seines kai-serlichen Gehaltes.

Ueber den ganzen Handel verfaßten nunmehr Zü-rich und Lern ein ausführliches Factum, und über-reichten es dem englischen Gesandten« Lord Sta§