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sen hatten acht Tage vor Ostern den Reformtrten,als sie zur Katechlsakion gierigen, nicht nur die Thü-ren verschlossen, sondern sie fielen wie Wölfe über sieher, verwundeten die einen, und jagten die an-dern nach Hause. Den sicbenzigjahrigcn reformir-ten Schulmeister mißhandelte der katholische Küsterso übel, daß man ihn vor todt hinweg trug. AmOstertag versteckten sich siebenzig junge Leute aus derGemeinde Obcrglatt, nicht ferne von der Kirche zuHanau, in einer hohlen Gasse. Die Reformirte anlezterm Orte verließen sich auf ihren Beystand; dasie die «irchthüre abermal verschlossen fanden, sostürmten sie auf die Wohnung des Priesters, undforderten die Schlüssel. Er schlägt sie mit hartenWorten ab. Jene versammeln sich auf dem Gottes-acker und drohen, die Thüre mit Gewalt aufzubre-chen. Der Priester wagte sich mitten unter den er-hizten Schwärm und ruft: Ihr lutherschcn Böcke,ich sehe wol, heut ist die Uebcrmacht auf eurer Seite!Und Ihr, — indem er sich zu den herbcyeilendenKatholiken wendete, — Ihr lieben Schaafe, aufdiesen Tag müssen wir weichen ; allein in Zeit achtTagen wollen wir sie schon überflügeln! Inzwischenhob einer dieser leztern, der nicht so lange wartenmochte, einen Stein auf, und traf den refvrmirtenPfarrer, einen Mann, der freylich seiner Hcerdenicht mit dem besten Beyspiel vorgieng; er fiel zuBoden, und nunmehr gcriethcn seine Pfarrangehö-rige vollends in Wuth; mit Prügeln und Spatenöfneten sie die Thüre, drangen in den Thurm, undzogen die Glocke. Auf dieses verabredete Zeicheneilen die siebenzig junge Leute von Oberglatt aus