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ihrem Hinterhalt mit entblößtem Degen auf den Herrligen Kampfplaz herbey. Der Priester läuft in sei-nen Pfarrhof und versteckt sich im Dauben-Bauer;die Feinde spähen ihn aus, schleppen ihn hinunter,und führen ihn durch Umwege nach Lichtensteg;daselbst ließ ihn der Landrath in einem katholischenGasthofe bewachen. Der Küster hatte sich in seineScheune verborgen, dort fand ihn der Sohn desrcformirten Schulmeisters, der vor acht Tagen vonihm auf den Tod verlezt worden, und schlug ihnzu Boden, daß er augenblicklich den Geist aufgab.Der Landrath sezte hierauf ein außerordentliches Tri-bunal nieder, und dasselbe verurtheilte den gedach-ten Schulmeisterssohn zu zwölfwöchiger Gefangen-schaft, den Priester aber zur Landesverweisung. Die-ser begab sich, unter den Schutz des Abbts, nachWyl, wo man seiner Ankunft zu Ehren in der Haupt-kirche ein veum absang. Auch der reformirtePfarrer wurde bey diesem Anlaß von seiner Gemein-de verflossen. Neuerlich hatte er als Wittwer einejunge Baurentochter geheurathet; da sie nun zwanzigWochen nach der Heurath niederkam, und das Ge-rücht gieng, daß ein andrer der Vater des Kinds sey,so vcrlohr der Hirt alle Achtung bey seiner Hecrde.Der neue Hirt, den die Gemeinde von Zürich berief,mußte aus Furcht vor den Katholiken seinen Dienstsechs Wochen lang in Geheim verrichten, und inweltlichen Kleidern das Jncognito halten. Der ver-bannte katholische Priester hingegen kehrte unter Be-gleit von Reutern des Abbts nach Hänau zurück.
Die Sachen bekamen immermehr ein kriegerischesAussehen, als der Prälat in gleichem Jahr 17--9.