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die Schlösser Schwarzenbach und Merg mit eini-ger, zwar geringen Mannschaft besezte. Ueberdießlegte er Proviant und Munition in die Klöster St.Johann und Magdenau, auch ordnete er eine Mä-che zu der Brücke bey Fceyendach. Dadurch hin-derte er den Verkehr unter den Einwohnern. AusAnmuth umringten sie das Kloster Gr. Johann,auch postierten sie einige Wachen bey Schwarzen-bach und Merg. .
Gerade damals befanden sich die Abgesandte ge-meiner Eidgenosischaft in Golothurn, zur Bewill-kommung des Grafen de Lüc, als neuen französi-schen Bottschafters. Der Abdt ließ den katholischenStänden von allem Nachricht ertheilen, doch soeinseitig, daß diese nothwendig mußten erbittertwerden. Der Bürgermeister Esther von Zürich,erinnerte, daß man nicht urtheilen sollte, bis auchdie andere Parthey anachört worden; indeß schluger, aus Mangel derJnsiruction, für einmal weiteresGespräch aus. Im folgenden May und Junius 170--versuchte man auf einer gemeineidgenößischen Tag-leiftung neue Aussöhnungsmittel. Auch Tsgaen-bnrg schickte Abgeordnete von beyden Religionen,jedoch nicht ohne Versprechung sichern Geleites. Airihrem Bcysteher hatten sie den Rathsredner Ioh-- Ulrich Nabholz von Zürich, der sich von dieserZeit an der Toggenburger mit Eifer annahm,und dessen Toggenburgische Denkschriften wir unsin der Folge zu Nutze machen werden. Fruchtloszerschlug sich die Tagleistung, da man über dieSchiedrichter und die Art und weise ihrer Aus- >wahi nicht übereinstimmen konnte. Indeß verspra-