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chen beyde Partheyen, daß sie zugleich und auf ei-nen Tag die Besatzungen und Wachen zurückziehen,und gegen einander nichts feindseliges vornehme^wollten. Sowol der kaiserliche all der französischeGesandte hatten jeder an seinem Orte zum Friedengeredet. Ersterer freylich auf eine Weise, die ehererbittern als besänftigen konnte. Die Gesandtevon Zürich, Bürgermeister Heinrich Esther, undStatthalter Ioh. Ludwig Hirzel, waren aufge-klarte, aber eben darum gemäßigte Freunde derTog-genburger. Beyde glaubten, daß diese den Bogenallzuhoch spanneten, und daß man um ihrentwillcn,aus Besorgniß eines auswärtigen Ueberfalls, ebenkeinen einheimischen Krieg anzetteln sollte. Sieklagten über die Hitze gewisser Rathsglieder, undüber den Antistcs Rlingier in Zürich, der neuerlichab öffentlicher Kanzel allerley anstößige Reden ge-gen Bern geführt hatte. Freylich ist es ein heili-ger Eifer, sprach Hirzel, Gott aber thut keine Wun-der, vielmehr läßt er diejenigen fallen, welche allemenschlichen Mittel verachten. Nadholz stand indenselben Gesinnungen , und mit der genaustenKenntniß des Ganzen verband er den kleinsten De-tail dieses verworrenen Geschäftes. Sein Ton wareben so kalt als entschlossen ; sein Vertrag voll Lichtund Ordnung; jeder Ausdruck unverfänglich undtreffend; sein Privatumgang fruchtbar an witzigenLaunen und Einfällen; er hatte eine außerordent-liche Leichtigkeit, sich aus den gefährlichsten Schlin-gen zu ziehen; mit Klugheit wußte er die Toggen-burger zu lenken, die Trägheit der einen zu spornen,die Hitze der andern zu kühlen; er genoß unum-