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schränkte Achtung, und selbst bey den Gegnern.Der Schultheiß lViUading von Bern war unterden Häuptern der reformirten Eidgenoßschaft dergrößte Eiferer gegen den Abbt von Sr. Gallen ; schonfrühe rieth er, den Knocken mit dem Schwerdte zulös n; die meiste Schwierigkeit aber fand er in sei-nem eignen Kantone, und drang endlich durch.Aus mehr und minder gültigen Gründen waren dieübrige, resormirte Ranione zur Zeit noch demKrieg äußerst abgeneigt. Der Schultheiß Dürrlervon Lucern war das Hauptrad, welches die ganzekatholische Eidgcnoßschaft beynahe unumschränkt ge-gen Toggenburg in Bewegung sczte. Die Abge-ordnete dieser Grafschaft glaubten sich unter ihrenFeinden nicht allzuficher. Nabholz lächelte überdie panischen Furchten, und fand sie für die Katho.liken beleidigend. Nichts destoweniger, um seineToggenburgifche Riienten auf die Probe zu setzen,schien er für einige Zeit ihre Besorgnisse zu nähren.Sie wurden alle vor Schrecken todtblaß. Es giltdas Aensserste, sprach er; Ihr seyd in Gefahrdurch Henkcrshand auf einem Sandhaufen zu ster-ben. Habt Ihr Muth genug, bey gewaltsamemAngriff Euch mit dem Schwerdt durchzuschlagen?Zugleich entwarf er einen Vertheidigungsplan, undversprach mit ihnen an ihrer Seite zu sterben oder zusiegen. Sie faßten wieder Muth, und beruhigtensich noch vor Nacht so gänzlich, daß Nabholz siedes folgenden Morgens, mit ihren Knechten, intiefem Schlaf fand. Feigherzigkeit und Uebermuthwechselten bey ihnen, je nachdem der Wind blies.Gekeimetstec Rüdlmger besonders rügte mehrmal,