Band 
[Zweyter Theil.]
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!. daß ihnen bey der Versammlung so schlechte Buria-r lien vergönnt und auf einer Hintern Banke abgesön-r derte Platze angewiesen würden. Noch weniger in-, deß sollte dieses sie ärgern, als wenn der Gesandtei ! des Abbts, der Landeshofmeister Ringk, in voller

- > Sitzung sie einmal dürr heraus Rebellen schalt. Noch. auffallender wurde ihr übertriebenes Selbstgefühlr durch die Unbehilstichkeit der meisten aus ihnen.

, Auf den eidgenößischen Jahrrechnungstag im Ju-: lius 1709. willigten, auf Zureden der unpartheyi»

> fchen Orte, Zürich und Lern ein, daß der prä-

- lat nach eignem Belieben sechs Personen zu per-s mittlern ernenne. Er wählte zween von Lucern,l zween von Ury, und zween von Solothurn. Hin-

> wieder ersuchte Toggenburg die drey Kantone, Zü-, rich, Bern und Basel, daß auch sie zu demselben

Endzweck sechs Glieder aus ihrem Mittel verordnen.Um die katholischen Rantone destomehr von ihrerUnpartheylichkcit zu überzeugen, standen Zürich undLern hieven ab, daß bey der Unterhandlung aus-schlicssend nur der Landeid, das Landrecht undder Landesfrieden zum Grunde gelegt werden; sieunterzogen sich der allgemeinen Vorschrift, daß je-der Parthey zugekennt werde, was ihr von Rechts-wegen zugehört. In mehrcrn Sitzungen wurdenhierauf alle Streitpuncten von beyden Partheyenvor der ganzen Versammlung auseinander gesezt.Die Untersuchung und Erörterung selbst aber wur-den bis aus Ende verschoben, um sie alsdenn denVermittlern allein abzutreten. Die Gesandte desAbbts machten den Anfang mit der Behauptung:Der Abbt habe im Jahr 1468. Toggenburg mit