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Heiken des Volkes, und so liefen sie Gefahr, diereformirten Kantone gegen sie gleichgültig zu ma-chen. Um diese Zeit war auch der Hauptmann Lol-Unger, bisher einer der eifrigsten, katholischen De-magogen im Toggenburg, von der Sache der Frey-heit abtrünnig geworden, und er arbeitete an einem iabsonderlichen Verglich mit dem Fürsten. Ungefähr 'vierzig Mann, welche der Statthalter Rrngk, ein 1Abgesandter des Abbts, hiezu verleitet hatte, wa- 'ren auf die Taglcistung nach Baden gekommen; sie 'gaben vor, daß sie im Namen eines großen Theils 'des Volkes, bey den Kantonen um schleunige Been- 'digung des Geschäfts, auf erträgliche Bedingnisse, 'anhalten müssen. Wirklich erhielten sie Privatverhör i ^bey mehrern Gesandten. Da sie kein Brcditif auf ^weisen konnten, so sagten ihnen Fürich und Lern: ^Daß mau niemand als Abgeordnete erkenne, alsdiejenige, welche vor dem Landrath ernennt worden. ^Man schalt diese Leute die linden Toggenburger, /im Gegensatz mit den harten, weil sie keine als ge- ,linde Mittel annehmen wollten. :
Auf die Heimreise gaben die Kantone, Zürich,Bern und Basel, den Tsggenburgern, auf Nab- ^holzens Antrieb, den Rath, vor allen Dingen eine 'Landsgemernde versammeln und den Landeid vonneuem beschwören zu lassen. Die Absicht war, die >einen aufs neue zur Vertheidigung der Freyheitanzuführen, die andern aber eben durch ihr Aus-bleiben kennen zu lernen. Anstatt die Landes-gemeinde zusammenzuberufen, begnügte sich der §Landrath mit der öffentlichen Erklärung von al- jlen Kanzeln im Lande, daß er das einseitige, ka- j