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lingers und Pannerherr pösch , das Land mit neuer,allgemeiner Zerrüttung bedräuen. Sowol dieseals einige andere Demagogen, beyder Religionen,wurden unverzüglich auf Zürrch berufen, und be-sonders den beyden erstem scharfe Vorwürfe gege-ben. Nach ihrer Heimkunft führten sie den schonlang in Geheim ausgebrüteten Entwurf aus, undbestürmten Sonntags den z. May 1710 einige Schlöf-!ser, aus welchen die Besatzungen des Abbts, ver-^ög des Abscheides vom Jahr 1709, schon langehätten abziehen sollen. Bey Schwarzenbach undLülispurg fanden sie keine Schwieri keit, weil kei-ne Besatzung mehr da war, desto großem Wider-stand hatten sie bey ^berg. Morgens sehr früheschlichen sie hinten durch eine kleine Oefnung, nachwelcher die Schildwache N'cht sehen konnte, Mannfür Mann in die 20 stark bis in den Dorhof; in derjStille harrten sie, wenn der Sennhirt das Schloß-ithor öffnen würde. um zu dem Vieh außerhalb zu»sehen; wider ihr Vermuthen begegnete, daß einDen,der Gast wegreisete, und man das Thor vorgewohnter Zeit aufthat. Sogleich steckten sie die^Flinten zwischen die Oefnung und wogen das Thorlauf. Die innwendig wachende fünf Soldaten wichender Gewalt. Unter Anführung einer Amazone, derObervögtinn von Sckorno, wurden bald darauf dieLsggenburger von der Besatzung sehr übel empfan-gn, und drey von ihnen gefährlich verwundet.Ihre Mitgenossen schreckte dieses nicht ab; mitgroßem Geschrey eilten sie der Hausthüre zu; dieEarniwn verlohr darüber den Muth, und der Ober-jvogt selbst war so bestürzt, daß er, den Schlafrock