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Friedens -Congresses. Bey den beyden Seemächtenund bey Preussen brachte es St. Gaphorin, einBernerscher Edelmann aus dem Pays de Vaud,dahin, daß auch die Eidgenossen, und ganz beson-ders die Reformirten dem Frieden einverleibt wur-den. Auf gleicher Tagleistung empfahlen Zürichund Lern die ssoggenburger - Angelegenheitenauch den andern reformirten Aantonen. Ziemlichkaltsinnig aber antworteten diese.
Auf Zubringen der Berner, mußten endlich auchdie Züricher zu kriegerischen Anstalten schreiten. Auden vier größern und den zwey kleinern Kriegscorpswählte man die Obersten und Kriegsrathe; für dasThurgäu den Sekelmeister Heinrich werdmüUer;für das Neuamt den Rathsherr Caspar Spöndli;für Rüti den Statthalter Hirzel; für wädden-schwell und Rappel die Statthalter Eandolt undMeyer. Den Befehlshabern über das Grüninger-und Elggauer - Corps trug man besonders auf,sich stündlich marschfertig zu halten. Das SchloßForsteck versah man mit Lebensrnitteln und Krie-ges-Verrath. Jedem Amte zu Stadt und Landschrieb man seinen Beytrag zur Unterhaltung desHeers vor.
Mittlerweile streute im Toggenburg der Abbkden Saamen der Zweytracht je länger je mehr aus;bald durch Dränungen, bald durch Versprechungengewann er hie und da Freunde. Hauptmann Joh.Lollinger, der in der Jugend zu Zürich fleißig stu-dirt hatte, sich in der reformirten Religion unter-richten ließ, bald aber wider abtrat, war bishereiner der eifrigsten Verfechter der Freyheit gewesen.