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die Weiber herbey, erbrachen die Schranke und raub-ten Wäsche, Kleider und Hausgeräth. Mit Müherettete man das silberne Tafelzeug für den Statthal-ter. Nabholz schickte nun zur Verhütung weitemUnfugs noch schärfere Befehle. Zugleich ließ ernoch einmal den Landsturm ergehen, mit der Ordre,daß, außer der kleinen Kwsterbefatzung, alles an-dere Kriegesvolk, bey unausbleiblicher Lebensstrafe,eilig sich bey ihm in Lichtensteg einfinden sollte.Den r;ten morgens zog er mit ungefähr 400 Mannund etwas groben Geschütz gegen Bischwyl. DasGeschütz richtete er gegen den Pfarrhof. In demKirchthurm erscholl die Sturmglocke, und dieBischwyler gaben ein Salve, wodurch aber nie-mand verlezt ward. Bey weiter« Vorrücken gabBollmger auf seinem Pferde der erste den Reißaus, seine Leute warfen das Gewehr weg; er, nebsteinigen der schlimmsten, wurden ertappt und nachLichtenstcg geführt, die andern wehrlos in ihre Häu-ser gewiesen, mit Bedrohung, daß man sie bey dergeringsten Bewegung ohne Gnade niederhauen undihre Häuser in Brand stecken würde. Nabholz ließ«ine Besatzung von 60 Mann zurück, und eilte nachGonzenbach; als er daselbst keinen Feind antraf,so schickte er den Major Ulrich mit 200 Mann nachMulla». Mit dem Rest des Volks, welches sichunterwegs immer vermehrte, zog er beym Monden-schein nach Rirchberg. Noch vor seiner Ankunfthatte sich Felder mit seinen 600 Mann zurückgezo-gen. Die Einwohner flehten um Gnade. Nabholjschonte sie, nur daß sie um baare Bezahlung Brodgeben mußten. Der entflohene Decan Flug hatte