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Mitternacht erhielt Bodmer NabholZens Schrei-ben. Sogleich schickte er nach Elgg, und begehrteeine Verstärkung von izoo Mann, nebst einigemGelde. Auf den Morgen hoste er sich des Passesbey Ricken dach bemächtigen zu können. Die ver-langte Verstärkung erfolgte: Inzwischen war nundas Hauptquartier zu Ekgg vom Volk und vonden besten Befehlshabern entblößt. Noch in derNacht schickten deswegen die zurückgebliebene Krie-gesräthe einen Expressen auf Zürich. Zu gleicherZeit erfuhr die Generalität, der Abbt hatte die Ein-wohner zu äihlschlacht , als Gerichtsangehörige, auf-bieten lassen; sie hätten sich aber, unter dem Ver-wände höherer Abhänglichkeit hon dem KantoneZürich, geweigert; hierauf waren auch die bereitsmarschfertige Luchweiler und Gchönenberger zu-rück ekehrt. Hingegen hätten Romishorn, Reß-weilen und andere dem Abbten ziemlichen Beystandzugeschickt, so daß er bey i6 Compagnien in dieStadt wyl werfen können. Auch im Rheinthal,besonders bey Oberried / wo der Abbt den achtenTheil an der Mannschaft besizt, habe man das Volkaufgeboten; der Glarner Landvogt im Rheinthalhabe indeß, ohne porwissen der regierenden Ran-tone, kein Bein wollen abfolgen lassen.
Mittlerweile hatte auch Lern den 14. April nichtnur seine Gränzen gegen Lucern, Unterwalden',Sololhurn und wallis bestens verwahrt, son-dern auch ein Aoxps von 4700 Mann, unterAnführung des Rathsherr Tscharners, nebst er-forderlicher Munition und beträchtlicher Kriegscassevon Zosingm her ins Argäu anrücken lassen.
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