Gränzen gegen die Zreycnämter, gegen Untermal-den und Lucern Unterm 20. April wurden denZürich aus die untern und obern Freycnämter, be-sonders auch die Municipalstadte, Baden, Brcm-garten, Mellingen und Kaiserstuhl in ihrem Ent-schluß, neutral zu bleiben bestärkt. An gleichemLag protestirte der Thurgäuisthe Landvogl Hein-rich von Zug über die vorgebliche Verlegung desThurgäuischen Bodens von Seite der ZüricherschenTruppen; zugleich verkündigte er ein fein ausgedach-tes Neutralitätsmandat.
Unterm 2i. April entschuldigten sich Baden undMellingen bey Zürich, wenn sie sich in Lraft derMehrheit der regierenden Rantone nun den V.alten, katholischen blosgestellt sehen. Mittlerweilezog sich die ganze Macht des Abbts nach wftzusammen. Dieselbe bestand aus 8 ooo Mann; nachandern aber blos aus der Hälfte. Immer war da-selbst der Mangel an Proviant sehr groß; auchbefand sich unweit bey der Roßreuti eine Brunnen-stube, woher nach der Stadt alles gute Wasserstoß, und welches mit geringer Mühe konnte un-nütz gemacht werden. Die Besatzung schien sich nurdarauf einzuschränken, den paß durchs Thurgäugegen des Abbts obere Landschaft offen zu behal-ten. Den paß ins Toagenburg, und besondersnach dem untern Amte veripe rte N-bholz durchZerstörung der Brücke bey Braubach.
Mitten unter diesen kriegerischen Bewegungen wardnicht nur der Jahrmarkt zu Eglisau gehalten, auchgestattete man den 22. April auf dem wockcnmarklin Zürich den Schweizern sowol als den Einwoh-nern
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