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g°. Der Landvogt zu Forsteck hat um treues Auf-sehen gebeten. 4°. Der Hummelwald verhauenund mit bewaffneter Mannschaft verwahrt.
Durch oben erwähnten, geheimen Korrespondentten erfuhr man in Zürich, daß der Abbt von demRamon Glaruo einerseits Hilfe gegen das obereAmt im Toggenburg, anderseits die freye Durch-fuhr seines Getraids für die Truppen der V. katho-lischen Rantone über den gemeineidgenößischen undglarnerschen Boden begehrt hätte. Ueber den er-ster» Punkt erklärte sich Glarus, daß es sich nichtänderst als Vermittlungsweise in die Toggenburger-händel einmischen werde. Den zweyten Punkt hin-gegen oder die Durchfuhr konnte und wollte mandem Abbten keineswegs weigern.
Mittlerweile faßte Lern ( den 2z. April) denEntschluß, für einmal 100,000 Kronen aus derSchatzkammer zu nehmen, und in allem 15000Mann auf die Beine zu stellen. Auch schrieb die-ser Kanton an Genf, Viel und Neuenburg, da-mit diese Bundesgenossen zu stündlichem Zuzug be-reit seyn möchten.
Den 24. April erschien unter dem Namen von Zü-rich und Bern folgendes Patent: „Demnach wir»uns entschlossen haben, mit einigen unsrer Trup-» pen einen etwelchen Durchzug durch die Grafschaft» Baden zu thun, dabey wir aber nicht gesinnet sind,»jemandem das geringste Leid zuzufügen, so ergeht»hiemit an U. G. L. Angehörige in besagter Graf-» schüft das Ansinnen, sich wider uns, als ihre Mit-» Herren, nicht zu setzen, sondern sich ruhig zu verhal-ten, und alsdenn uns zu überlassen, solch Unter-