2, nehmen gegen den übrigen löblichen Orten zu ver-antworten, sonst wir uns wider Willen gezwun-gen sähen, ebenfalls Gewalt zu gebrauchen.»
In der Herrschaft Regensperg und dem Neuamtestanden schon 2400 Mann zur Unterstützung dieseswichtigen Unternehmens. Schon den 20« April wardasselbe den katholischen Rantonen verrathen. ZurVerhinderung desselben schickten sie auf den 2;stenmorgens um io Uhr , noo Mann auf Baden, zurBeschützung der Freyenämter aber den Rest vonSonnenbergs Brigade nach Nellingen. Bey derStillt warfen sie neue Vcrschanzungen auf. Den24. April erschien ihr Rriegesmantfest in öffentlichemDrucke. In demselben anerboten sie sich zwar zugütlichem Verglich, jedoch nicht änderst als unterdem Beding, daß zuvor die Truppen aus demFelde geführt werden. Zu gleicher Zeit vereinigtenunmehr auch Gchaffhausen seine Bitten mit Basel,daß man auf einer gemeineidgenößischen Tagleistungan Wiederherstellung des Friedens arbeiten möchte.In gleicher Absicht begaben sich auch Glarner-Gesandte durchs Toggenburg zu dem Züricher-fchen Artegvrath nach Elgg.
Der 2;. April erschien, und an diesem Tag sollteein Rorps von »40° Lernern an der Stille, beymZusammenfluß der Aare, der Neuß, und der Am-mal, ins Badergebiet hrnüberfetzen. Abends vor-her hatten sie auf der nahen Anhöhe eine Batterievon 12 Stücken gegen das jenseitige Ufer gepflanzt.Wahrend der Nacht wurden zu Brugg die Truppenin Schlachtordnung gestellt, und vor Anbruch desTages eingeschifft. An vier verschiedenen Orten sez-