Band 
[Zweyter Theil.]
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Es hatten indeß die Avpenzeller diesen leztern aufden Nothfall allen Beystand versprochen.

Damit bey diesen Unruhen in der Schweiz dieAurzachermesse nichts destowcniger ungehindert fort-gehen möchte, so that besonders auch Basel dasAnsuchen für eine Salvegarde; auch sandte Bernunterm 28. April einen Fourrier nach Zurzach, umQuartier für 1400 Mann zu bestellen. Ungern ge-nug , doch ohne Widerrede ward es von den katho-lischen Einwohnern bewilligt. Der Probst alleinsollte zo Mann beherbergen.

Gleichen Tags, den 28sten erschien ein Mandatvon der Ranzley Baden, im Namen des Lanvs-hauptmanns und der Oberoffiziere der Grafschaft,folgenden Jnnhalts: Aus Befehl der mehrern re-gierenden Rantone sollten die dortige Einwohner,sobald sich Züricher oder andere bewaffnete Mann-schaft auf Sadischein Boden wollten blicken lassen,sich solchem Unternehmen aus allen Kräften wider-setzen , und auf dem Heitersperg Post» fassen. Auspat und folglich ziemlich fruchtlos war dieses Man-dat. An gleichem Tag wurde durch das ganze Bcr-nergebiet von aller noch zurückgebliebenen Mann-schaft der dritte Mann ausgezogen, in den Waffengeübt, und zu schleunigem Marsch aufgeboten. DieAnzahl der Bernertruppcn, welche vom i7ten biszum 28. April ins Aargäu gesendt worden war,b-licf sich auf 4854 Mann.

Inzwischen predigten die Glarner - Gesandtenaller Orten den Frieden. Sowol bey der geheimenRommißion im Toggcnburg, als bey der Züri-cherschen Generalität zu EIgg, thaten sie's frucht-