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zog von wirtemberg erhielten Zürich und Bernhierüber gänzliche Beruhigung.
Mittlerweile hatte der Schultheiß willading zuBern nicht wenig Mühe, dem Ausbruch einer Zer-rvürfniß zwischen den beyden Vororten zu steuren.In Lern nämlich sah man die Besttznehmung desThurgäus eben nicht gern; man besorgte, sich da-durch die Kantone Lmem- Freyburg und Solo-thurn auf den Nacken zu laden. Der ZürichcrscheResident in Bern, Rathsherr Estber, suchte diesewidrigen Eindrücke dadurch zu tilgen, daß er vor-stellte: Dasselbe sey auch in dem einheimischen Kriegvom Jahr i 6 ; 6 . geschehen, und nunmehr um soviel dringender gewesen, weil der Abbt von St. Gal-len aus dieser Grafschaft Volk, Lebensmittel und al-len Vorschub gezogen. Ferner haben die katholischeRantone durch die Eroberung der Städte Baden,Mellingen, Bremgarten, Kaisersiuhl u. s. w. dasBeyspiel gegeben. Auch könne man durch aufge-fangene Briefe des Kommendanten Felbigcrs zuwyl an den Hauptmann Bollinger und PriesterFleug klar und deutlich die höchstgefährlichen An-schläge gegen die beyden Vororte beweisen. Endlichsey ja die Huldigung im Thurgäu ohne Nachtheilder Rechte eines dritten geschehen.
Das gleiche, gemeinschaftliche Interesse ersticktebald den lezten Funken der Zweytracht, und gernoder ungern wich das Privatinteresse einiger Gros-sen dem öffentlichen Vortheil. Freundschaftlich sahman die Bernertruppen mit den .Züricherschen ver-einigt. Von jenen befanden sich izoo Mann zu EIgg,zvo zu Rüri, 202 zu Rlingnau und Raiserstuhl.