Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
579
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»Last des Krieges auf den armen Unterthan fallt,«bey uns hingegen auf die Staatscassa. Sehr nö-thig wird es seyn, wenn man bey künftiger Frre-»denshandlung das Schicksal der gemeineidgenöft«fischen Unterthanen, besonders auch unsrer guten«Thürgäuer beherzigen wird. Sie sind so willig«zu unserm Dienste; sie leiden so viel sowol von um«fern eigenen Truppen als auch von dem Feinde-»In Ansehung unsers eignen Volkes wäre vieles«zu sagen; die einen sehnen sich nach Haus, die«andern fangen an, höchst unbescheiden zu wen«den u° s. w.»

Unter obigem Datum schrieb aus dem Toggen»bürg Nabholz: » Aus diesen Gegenden und besonn«ders aus dem untern Amte haben sich nach und« nach bey zoc> Mann nach der Stadt Wz?l geflüch-«tet; und sie sinds, die sich von da aus gegen das«Land am feindseligsten beweisen. Weib und Kim« der und Gesind, die sie zurückließen, begeben sich«täglich zu ihnen, tragen ihnen Lebensmittel zu,«verkundschaften alles und kehren mit gefährlichen«Auftragen zurück. Auf den heutigen Tag, den«6. May, ließ ich durch ein Detaschement all dieses«Gesindel ohne Unterscheid zusammentreiben und«über die Schwarzenbacherbrücke nach Wyl zu den»Männern und Vatern Hinjagen, damit sie mit die-«sen entweder essen oder hungern. Ihr Vieh und«ihre Güter wurden durch Abgeordnete des Land-«rathes genau aufgezeichnet, um sich im Nothfall«besonders des erstem für unsere Miliz zu bebte-«neu u. s. w.»

Inzwischen zog sich die Tsgsatzung zu Laden