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nen. Die Gesandte in Rönigsfelden erhielten da-her unterm 8. May die Instruktion, daß sie gegenalle andern Vorschlage prokestiren, und sich einzigund allein auf Wiederherstellung der ehmaiigenVermittlung einschränken sollten. Zugleich wurdendie Befehlshaber der äußern Rriegskorps zu wach-samem Aufsehen ermähnet.
Unter obigem Datum, den 8. May, schrieb derLandammann I> A> Vümemr, Kommendant derUrncr-Truppen zu Vfäfstkon, an den LandammannZur-Lauben von Zug: «Ohne Zweifel haben Sie„schon die Aeußerungen des französischen Gesand-,, ten vernommen. Bereits vor drey Wochen hatte«man, aber leider damals vergebens, solche Ge-„sinnungen an ihm bemerkt. Der Schwur der« Herren von Wallis zu Zug gefällt mir. Au dieser»Stunde reiset man nach Grynau, wohin auch«Herr Landshauptmann Gallati kommen wird, um«sich mit ihm und den übrigen Offizieren zu be-«rathen, wie bey llznach, Gaster, in der March«und dortiger Enden die Vertheidigung am besten«einzurichten sey.«
An gleichem Tage befezte Lucern das RitterhausReidteu, und bedeckte es mit einem starken Deta-schement. Auch wurden neuerdings 400 Mann indas Rloster St. Urban gelegt. Während dieserZeit kam der französische Lottfchafter, du Luc,von der Badischen Tagleistung zu den Gesandtender beiden Vororte nach Bönigofelden. SeinVertrag gieng dahin: i°. Die katholische Kantonestehen in der festen Beglaubigung, daß man sie zuunterjochen suche; so leichterdingen aber werden sie