Band 
[Zweyter Theil.]
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im Durchzug plünderten sie die Häuser der reformic-tcn Einwohner zu Getuftorf, und nahmen den dor-tigen Prediger und Küster gefangen, ließen sie aberbald wieder los. Das Fahrseil schnitten sie ab,feuerten stark auf die gegenüber stehenden Berncr-Wachen, auch erschossn sie den Fourier, Schnei-der Rudi von Brugg; bey dem Vorfall bewies die-ser vorzüglichen Muth; daher erhielten seine hinter-laßne Wittwe und 6 Kinder ein Gehalt von 6 MüttGetraides, nebst der Anwartschaft auf die erste, da-selbst ledig werdende Pfründe. Der Fahrwirth zuwindisch, Galomon Schinz von Zürich, hattebey zo Soldaten unter sich; auch er feuerte mitdenselben stark über das Wasser. Mittlerweile eiltenihnen die Besatzungen von Lrugg und Rönigs-felden zu Hilfe, und schössen aus ein Paar Feld-stücken so dapfer unter die Feinde, daß di-fe sichmit Verlurst z Befehlshaber und 4 Gemeiner nachBaden zurückzogen. Hierauf sezten jene über dieReuß, und plünderten, unter Anleitung der Bür-ger von Brugg, zur Vergeltung die Häuser der ka-tholischen Einwohner zu Gebistorf; alsdenn seztensie ihren Marsch fort, über die Aare, aufwürelni-gen, Niederweningen, Othelfingen, und über dieSchiffbrücke zu Dietikon, um sich mit den Züri-cherfchcn Truppen zu vereinigen.

Unterm 14. May wiederholten die Gesandte derunintereßirten Orte, welche in Laden zurückgeblie-ben , ihre Auffodcrung zu gegenseitigem Waffenstill-stand, und zu neuer, gütlicher Zusammentretung inAarburg und Ölten. Dieses Auffordcrungsschrci-ben war von Glaruö, Basel, Solothurn und