Gchasshausen unterzeichnet und von LandammannAwicki besiegelt. In Lern nahm der Rath die Ein-ladung einmüthig an. Vor R und L. oder demgroßen Rarhe hingegen nicht änderst als unter fol-genden Bedingungen: ic>. Daß die katholische Kan-tone sich zum voraus erklären , auch zu erscheinen.2°. Daß man eines glücklichen Erfolgs versichertfest. z". Und die Interims-Unternehmungen nichteingestellt werden. Wenn es Mühe kostete, in demRathszimmer die Eintracht zu befördern, so ward siehie und da auch in dem Felde nicht ohne Mühe er-halten. So z. B. herrschten theils bey der Berner-schen Generalität zu Lenzburg, theils im Toggen-burg zwischen Lodmer und Vkabholz vielmal sehrungleiche Gesinnungen. Durch gegenseitige Erbit-terung lief man Gefahr, sowol den günstigsten Zeit-punkt als alle Energie zu entscheidender That zuverlieren.
Zur Unterhaltung des Krregesfeuers trug nichtwenig die Geistlichkeit bey. Ungeachtet man vonreformirter Seite laut schrie: Es sey kein Religions-krieg , so fanden sich nichts destoweniger auch unterden rcformirten Geistlichen eben so heftige Fcuerblä-ser, wie unter den Katholischen. An dem Pfingst-feste hielt der Pfarrer Dachs von Holderbank indem Bernerschen Feldlager zu Othmasinqen eine so-genannte christliche Feldpredigt über 4. Mos. X. ;,welche gedruckt ward. Zur Probe mag folgendesdienen: „ So lange die Kirche auf Erde wallet,»hat sie viele und mächtige Feinde, inwendige und»auswendige. Es leben noch geistliche Ameiekiter,«Moabiter und fcuerspeyende Ejauiter, mordblasen-