»ziehen. Uebrigens wird der katholische Landmann»von der Klerisey ganz irre gemacht, und fälschlich»beredt: Man werde ihn unter die Züricher stosi»ftn, voraus treiben und ihn zwingen, auf das»veneradile, welches die Wyler vor sich herzu»tragen geslnnt seyn, Feuer zu geben. Viele macht»dieses kleinlaut. Ich habe ihnen aber diesen när-»rischen Wahn zu benehmen gesucht. Mittlerweile»will ich veranstalten, daß sich an dem Tag der»Unternehmung das ganze Land unter den Waffen» befinde, und sonderheitlich gegen der Thür und
Glatt sich zeige; auch werde ich erlauben, daß so»vielFreywillige, als hiezu Lust haben, gegen Gost»sau und andere Gegenden der alten Landschaft»des Abbts vorrücken, um auch von dieser Seite»eine Diversion zu verschaffen, und einen Theil der»Widerparthey in Wyl zu zwingen, ihren auflodern-»den Häusern nachzulaufen u. s. w.»
Damit diesem Angriff auf die Stadt wyl vonkeiner Seite Hindernisse in den Weg gelegt werden,so mußte zu gleicher Zeit das Kriegskorps zu Rütian den Gränzen von Grüningen wachen, und denFeind von Uznach her abhalten. Ueber Sax undSargans hatte man den III. pündten, über dasRheinchal, der Stadt St Gallen und Npvenzellaußer Rhoden, getreues Aufsehen empfohlen. DasKrieaeskorps zu wäddenschwell unterhielt eine klei-ne Flotte an dem Oberste Da besonders die Herr-schaft wäddenschwell von Schweiz und Zug her,wegen höherer und sonst Vortheilhaften Lage dieserKantone, der größten Gefahr ausgesczt war, so bau-te man Verschanzungen auf den Hügeln und Anhöhen