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bey Hätten, auf dem Ezel, Sternen, Stollenreihn,Bellen u. a. auch bcsezte man sie mit Volk und gro-bem Geschütze. Wirklich befanden sich unter obigemDatum, den 16 May, die Landpanner von Ury,Schweiz, Unterwalden und Zug bey etlichen tau-send Mann stark zu Einsiedeln; sie hatten gute Lust,ungefähr so wie es im alten Züricherkrieg geschehen,zu gelegener Stunde einen Streifzug gegen Zürichzu thun, und alles vor sich her mit Feuer undSchwerdt zu verwüsten. Nicht ohne ernstliche Vor-stellungen eines ihrer Oberbefehlshaber ließen sie sichabhalten, und schon hatten sie daraufhin das Sacrasment empfangen.
Wenn indeß, wie wir oben bemerkten, auf Seiteder reformirten Kriegsrathe nicht immer die größteEinigkeit herrschte, so war auch die Gegenpartheyeben so wenig von gleichem Geiste beseelet. So z. B.schreibt unterm i6. May der Baron Fidel von Zur-Lauben, Landshauptmann in den Freyen-Aemternvon Mury, an seinen Bruder, den Landammann inZug: »Beynahe hat es den Anschein, als ob die»Lucerner-Truppen wieder heimziehen wollen, die»Zusammenkunft in Zug mag ausfallen wie sie will.»Allein wo bleibt alsdenn unsere Reputation? Ich»hab's daher dem Major General Balthasar und»dem Brigadier von Sonnenberg Unters Gesicht ge-fügt: Wir unsers Ortes wären ohne die kräftigste--Zuschrift von Lucern nicht ausgezogen. Sehr lieb»wird es mir und dem hiesigen Herr» Landvogt seyn,»wenn wir von dem Kriegesrath zu Zug dießörti.«» ger Aemter halben die benöthigte Ordres erhalten.--Denn sonst ist mit gedachten Herren nichts anzu-fangen,