Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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»fangen , da sie alles in Geheim unter sich ausmas» chen und allein befehlen möchten. Auch hat Lm»zern den 4OO wallisern keinen Bissen Brod ans»geschafk, sondern es geht lediglich über die Speis»eher des Fürsten (Abbes zu Mury) los. „

Doch wir wenden unsern Blick auf die Belagesrung der Stadt wvl, welche man, nach gekroftfener Abrede, den 17. May unternahm. Am Morsgen vor Sonnenaufgang hielt Nadholz an dentoggenburgschen Rriegsrath folgenden Vortragt»Nunmehr stehn die beyden Kantone im Begriff,» die Sachen im Ernst zu betreiben, und sich in die„mißlichsten Weitiäuftigkeiten einzulassen. Alles»dieß thun sie um Euertwillen. Um die Zeit nicht»mit eikeln Reden zu verlieren, verlang ich einzig,»von Euch zu wissen: Ob Ihr, zufolg Eurer vor»drey Lagen geschworenen Eiden, im Fall der»Noth für Eure eigne Freyheit zu fechten und»ohne Widerrede Stand zu halten bereit seyd?»Dagegen verfprech ich Euch, mit meinem Ber,»ner-Kollegen Leib und Leben zu Euch zu setzen.»Wer unter Euch Bedenklichkeit hegt, der mag sie»unverholen eröffnen oder auch sogleich nach Hau-„se kehren. Denn treulose Feigemenunen haben»wir nicht vonnöthen » Dafür wollte natürlichkeiner angesehn seyn. Nabholz nahm also ihr Still-schweigen für bekannt an. Um der Katholischendesto sicherer zu seyn, versteckte er sie unter dieReformierten. Hie und da verrieth sich das Ha-senherz unter der Löwenhaut. Hauptmann Rellerbeklagte sich, daß er wegen des Podagra nichtmitziehen könnte. Rüdlingev, welcher sonst immer(ll. Theil.) Pp