Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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auf Krieg drang, wollte auch zurückbleiben. AusMangel an Ausflucht bat er sich des Oberist-Leute-nant Edelmanns Pferd aus. Edelmann schlug esab. Rüdlingern gab itzt Nabholz das seinige un-ter dem Leib weg; gleichwol zauderte er immer,bis endlich Nabholz ihm die Pistole an die Brustsetzte und nicht ohne harte Worte erhielt, daß ermitritt.

Aus der Stadt wyl sah man allen Kriegszurü.siungen zu; die eigentliche Absicht aber erforschteman nicht. Schon einige Tage vorher nämlich hat-te Nabholz die Abtrünnigen bey 250. mit -Weib undKindern über die Schwarzenbacherbrücke Hinausja.gen und nach Wyl treiben lassen. Ein jammer-voller Anblick, der aber den Ausbruch weiterer Treu-losigkeit zurückhielt.

Die mit der zürchersch - bernerschen Generalitätverabredete Morgenstunde rückte heran, und nochsah und hörte man niemand von ihrem Kriegsheer.Ohnehin war Nabholz unwillig über den beschloß,nen Entwurf, indem er selbst fruchtlos einen ganzandern hatte vorschlagen lassen. Nichts desto we-niger unterzog er sich pünktlich dem höhern Befehl.Seine Rolle forderte, daß er genau um ro Uhrden Feind aus Rickenbaü» wegtreiben sollte. Glück-lich that er's ohne Verlust eines einzigen Mannes.Der Ordre schnurstracks entgegen, zerstreuten sichdie Sieger, um rund umher auf Beute zu geh».Voll Entrüstung über diese Unbesonnenheit und ingrößter Besorgniß, daß sich der Feind diese Unord-nung zu Nutze machen möchte, eilte Nabholz mitder Nachhut herbey, mit Befehl, daß man jeden,