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der nur einen Schritt ausweichen würde, sogleichtodtschiessen sollte. Auf einmal sah er seine Reute-rey in vollem Galopp auf der Flucht, wie sie übersein Fußvolk daherstürzte, und auch dieses dem Dorfzueilete- Mit entblößtem Degen zwang er den Ritt»meisier Stand zu halten; zugleich sammelte er dasflüchtige Fußvolk. Wahrend der Verwirrung zeig«ten sich bey ihm, wie Schutzengel, zween pünbkenersche Befehlshaber, der Oberist Saluz und derOberistleutcnant von Plant«, mit Verdeuten, sieseyn von Zürich aus zu seinem Beystand geordnet.Mit diesen sammelte er das Kriegsvolk. Um so vieldringender war solche Vorkehr, da Major Felderaus lvyl mit neun Fahnen Fußvolkes und vierCompagnien zu Pferde herausrückte. Ganz aussersich selbst, schrie Rüdlinger, man sollte über Halsund Kopf sich über die Brücke bey Schwarzenbachretten. Die Landrathe verschwanden. Von denCatholischen liefen viele zum Feind über. Die übri-ge weigerten den Gehorsam und vergrößerten mitFleiß die Verwirrung. Nachwarts vernahm man,daß einige aus ihnen das feindliche Feldzeichen schonlangst bey sich in der Ficke getragen. Felbiger wag-te gleichwol keinen Angriff; Freund und Feind,Reformirte und Katholiken sah er unter einandervermischt; aus Besorgniß den einen zu schaden,schont' er die andern; auch traute er seinem eignenVolk nicht. Durch einen Offizier ließ er nach denAbsichten des Ueberfalls fragen. NalcholZ ließ ihndurch den Major Ulrich so lang unterhalten, bisseine Truppen vollends in Ordnung gebracht wa-ren. Nach ungefähr anderthalb Stunden erfuhr er s