Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
598
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Ler freyem Himmel. Sie hakten weder Zelten nochBaracken, ja nicht einmal Baume in der Nähe.

Die Lage des Feindes beschreibt der Kappuzi.ner Keller m't folgenden Worten: „Gegen Psing»„stcn lief der Bericht ein, daß die Zürcher u. s. w.»von verschiedenen Seiten die Stadt wjsl angren»fenwerdm. In Wyl hosten wir immer, daß die» katholische Rantone endlich einmal den Zürcher»»und .fernern von einer andern Seite genug zu»thun geben werden, insonderheit seitdem sie mit»iooo wallisern und y°o Mann aus den italiä-»Nischen Vogteyen verstärkt worden waren. So-»iothurn allein hatte 4200 Mann und der Bischof» von Basel war zum Beystande bereit. In Frey-»bürg aber wollte sich die Obrigkeit nicht gerne»in den Krieg mischen, so geneigt auch hiezu das» Volk war. Die Neutralität behielt die Oberhand.»Daher blieb auch Golothurn müßig. Von dem»Raiser durfte man nicht die geringste Beyhilfe»erwarten, indem er mit dem Röntg in Frank«»reich in Krieg verwickelt wqr. Eitel war auch»das Vertraun auf den Röntg in Frankreich.»Er stand in Friedensunterhandlungen mit der»Rönigin in England, einer grossen Freundin»der Züricher, und diese erlaubte ihm keine Feind-»seligkeit gegen die reformirten Kantone. Sein»Botschafter, Graf dü Lüc, rieth den Katholik»ken , daß sie auf jede Weise zum Frieden Hand»beuten sollten.

„Unter diesen Umständen brach den 17. May»der volle Krieg aus. Die Zürcher und Lerner»erschienen bey roooo Mann mit aller Zurüstung