Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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»vor Wy!. Von einer andern Seite warm dir»Toggenburger mit 2000 Mann angerückt. Von '»beyden Seiten wurden gegen einander die Kano-»nen losgefeuert, jedoch bald zu kurz, bald zu„hoch, ohne beträchtlichen Erfolg. Abends zogen„ sich die Belagerer zurück. Unser Kriegsrath bes„ schloß einen nächtlichen Mberfall in das feinds„liche Lager. Wegen des Platzregens aber unter-„ließ man ihn.,,

Unter obigem Datum, den 17. May, schrieb derspanische Gesandte, Beretti Landi, von Luzernaus an den Landamman Zurlauben in Zug: »Wenn„ich diesen Bürgerkrieg in der Eidgenoßschaft nicht„ohne Verdruß sehe, so seh' ich mit nicht weniger»Verdruß, daß Ihr andern Katholiken unter ein-„ ander so wenig einig seyd. Gerade dadurch stürzt»Ihr Euch selbst ins Verderben. Ich habe Nach-frage gehalten, warum Luzern die 400 Mann„zurückberufe. Man antwortete mir: Weil sich„die bernersche Kriegesmacht gegen Lenzburg so„ außerordentlich vermehre. Auch sey ja die Abre,„de getroffen, daß Ury, Gchwytz, Unterwal-„den und Zug dem Kanton Zürich , Luzern hin-„ gegen dem Kanton Bern die Spitze bieten soll,„ten. Ich beschwöre Euch, vermeidet jede Ente„ zweynng. Die Reformierte würden Euer spotten.„Seht nun, wie weit die Katholicität durch die„Bedrückungen und Ranke des Abbts von St.„Gallen gebracht worden! »

Morgens früh den 18 . Maymonats erhielt dasRriegsheer vor wyl einige Mörser von Zürchaus. Es faßte Posio bey dem Dörfgen Einwylen/