Band 
[Zweyter Theil.]
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ungefähr eine Viertelstunde zwischen Wyl und Ri-ckenbach. Alle Häuser in dem Dörfgcn wurdenHingerissen, um aus den Latten Baracken zu bauen.Das Thurgäuerkorps vor der Schabegg ersuchtedie Generalität um einigen Zuzug; auf erhaltenenAbschlag gab es saure Gesichter. Der Major Harkmeyer flößte den guten Leuten neuen Muth ein;gegen Mittag erhielten sie die Versicherung, daßman sie in jeder Rücksicht, wie die Zürcher ver-pflegen werde, und sie wurden befriedigt. Neuer,dings überfiel sie die Furcht, als sie besorgten,von dem Hauptkorps keine Entschüttung erhaltenzu können. Nicht ganz grundlos war diese Besorg-niß. Nachdem man nämlich den Tag über Thur-gäuischerseits ziemlich gegen den Feind kanonirtund einige Mann erlegt hatte , ohne daß er diegeringsten Gegenbewegungen vornahm, sah manihn gegen 6. und 7. Uhr auf einmal zwey Stückebey dem Wald aufpflanzen und nun ganz unvorge-sehn zu Fuß und zu Pferd aus seiner Verschanzunghervorrücken. Da er sich darin stark verhauen hat-te , machte es ihm bey dem Ausfall nicht wenigHinderniß Unter seinen Augen stellten sich dieThurgäuer in Schlachtordnung und erhielten Ver-stärkung durch einige Compagnien von dem andernHügel, woselbst die Artillerie mit weniger Mann«schüft zurück blieb. Der Feind zog sich etwas ho.her hinauf. Bey Anbruch der Nacht zündete manFeuer an und blieb nun im Nebel und Regen indieser Stellung fünf Stunden lang unter offenemHimmel. Endlich zog man sich auf die Höhe beyBraunau zurück. Noch vor dem Abzug wurde