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das grobe Geschütz zweymal, nicht ohne Erfolg,losgebrennt.
Den iy. May kanonirten die Belagerer vor w>'lso glücklich, daß der Besatzung bey St. Peter ihrGeschütz ganz unnütz gemacht wurde. Fernere Ope-rationen verhinderte der immer noch anhaltendeRegen.
Nachdem das Thurgäuer-Norps zu Braunauein wenig ausgeruht hatte, so setzte es seinen Marsch,oder vielmehr unordentlichen Rückzug weiter fortbis auf weinfelden. Der 8emd, welcher imBrauenauerwald vergebens auflaurte, war über diebetrogene Hosnung so grimmig, daß er nunmehrBraunau und Summeri ganz ausplünderte, zweenMänner erschlug und eine Frauensperson an Han-den , Füssen, Nase und Ohren so jämmerlich stüm»melke, bis sie unter entsetzlichen Schmerzen denGeist aufgab. Dieß verursachte , daß, als mankaum eine Stunde zu Weinfelden angelangt war,der Landsturm beynahe durch das ganze Thurgäuerscholl. Wenn Einige über die beyden Vorortesehr ungute Reden ausfliesten, so sah man hinwie-der auch mehrere Andere, von jedem Geschlechteund Alter, bis auf zwölfjährige Knaben mit Ni-ckeln, Karsten, Beilen und Gabeln den Truppenzulaufen, um die bedrängten Glaubensgenossen aufjede Weise zu schützen. Man nahm nicht einmalZeit zum Mittagmal. Um die Greuelthaten derKatholiken zu rächen, erlaubten sich die Reformirtebeynahe ähnlichen Greuel, auch sie köderen dreyPersonen des andern Glaubens, kehrten Altar undTaufstein um, richteten etliche Bildsäulen, nebst aus