Band 
[Zweyter Theil.]
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derm Kirchenornate zu Grund und plünderten denkatholischen Pfarrhof.

In wyl selbst , wie unterm 20. May der Kapspuziner Keller schreibt, »herrschte gänzliche Muths„losigkeit; der Soldat war unwirrsch und mißtrauisch„gegen den Befehlshaber und schon drang man auf„Uebergabe. Ein Läufer von Roschach machte Hofs„nung zu auswärtigem Beystand aus dem Tyrel.„ Diese Lüge erfrischte für einige Zeit die Besatzung,„erbitterte sie aber desto mehr, nachdem sie aufges„deckt ward. Der Abbt befand sich in Roschach„und jeden Augenblick war er bereit zur Flucht übn„ den Bodensee. Man flehte ihn um Hilf an , abn„vergeblich. „

Um diese Zeit sandten Fürich und Bern gegen dasAufgebot der katholischen Rantone ein Abmahnung^schreiben in die gemeineidgenößischen, italiänische»Vogteyen. Diesem Mißiv kamen die mchrern daennertbirgischen Unterthanen zuvor und schon unter!«24. May verkündigte der Kanzler I. C. Franzonizu Maynthal, Namens dortiger Vogtcy, eine Neidtralitätsakte.

Damit man inzwischen nicht zu lang mäßig volwyl stehen müsse, schlug unterin 21. May Nadholz vor, die Besatzung daselbst zu trennen. I«dieser Absicht siel er mit etwann ivoo Mann be>)Dberglatt und dortigen Gegenden in die Landschaft des Adbts ein und drohte mit Raub undBrand, um dadurch einen Theil der Garnison herauszulecken, wenn sie das Feuer in ihren eigne»Häusern erblickte. So bald man von der Stadther das Feuer sah und von Weid und Kindern ei»

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