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jämmerliches Nothgeschrey erschallte, wollten ihreMänner und Väter in N)pl den Befehlshabernnicht länger gehorchen , sondern zwangen sie, mitder besten Mannschaft diesem unverhoften Feind ent-gegen zu eilen. Unter Begünstigung eines Nebelsgriff ihn der Major Felder bey Gossau an undtrieb ihn nach Oberglatt zurück. Zwischen beydenPartheyen dauerte das Scharmüzircn den ganzenTag fort. Gegen Abend gelang es Nabholzen,wyl theils mit glühenden Kugeln, theils mit Bom-ben zu bestürmen. Einige fielen in die Vorstadt,unter andern in Rathsherr Müllers Haus. Sobald die Thurgäuer und andere Unterthanen desAbts in der Stadt den ungewohnten Ernst sahn,gerieth alles in Unordnung und floh der eine da,der andere dort hin, so daß der Ort von Volk baldentblößt war und die Bürgerschaft mit Dämpfungdes Feuers die ganze Nacht genug zu thun hatte.Morgens den 22. May erweckte das wiederholteBombardement einen solchen Schrecken, daß die Bö-lagerten durch einen Trompeter um sicheres Geleitzur Rapitulation baten. Bald hernach kam derkandshauptmann Reller von Luzern mit einigender vornehmsten Bürgern und Mittags um 12. Uhrverglich man sich über folgende Punkten:
1 °. Von jedem Theil sollen zween Geisel, bis zugänzlicher Vollziehung der Kapitulation gegen ein-ander ausgewechselt werden.
11 °. Die Stadt Wyl, Schauberg und St. Peterwerden mit aller Munition und Proviant dem Feindüberlassen.