Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
604
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Hl° Die Besatzung erhält freyen Abzug, mit flie.genden Fahnen und klingendem Spiel.

IV". Die Bürgerschaft und die Klöster bleiben beyihrer Religionsfreyhekt.

V°. Wird eine Garnison von Seite der beydenVororte, nach Gukbefinden, in die Stadt gelegt.

VI». Die Kriegsgefangenen wechselt man aus.

VII». Raub und Plünderung bleiben dem Siegerverboten.

Vlll?. Den Anspruch auf die Rechte und die Gvfalle zu Wyl und den Hof Wyl mögen die Hoheit«»selber erörtern.

Sogleich nach der Uebergabe nahm Nabholz vonder Generalität Abscheid. Bey seiner Rückkunft ließer die Toggenburger durch feyerliches Gebet deinHimmel ein Dankopser bringen, alsdenn ein drey.maliges Salve erschallen und hierauf zwey FuderWein unter die Soldaten austheilen.

Mittlerweile hatte man eine zürchersch-bernerschrBesatzung von ic>oc> Mann in lVzck gelegt und dieGeneralität ließ sich daselbst mit aller Bequemlich«keit nieder. Gegen Nacht entstand ein starkes Downerwetter und der Wetterstral fiel in einen Thurm,unweit dem Orte, wo am Morgen der Brand ausgegangen war. Ausser der Stadt erschlug der Ha<gel alle Früchte im Felde.

Felder, der Major des Abts , hatte nun nochweit mehr von seinen eigenen Leuten als von denSiegern zu befürchten. Auf sein eignes Begehre»hin ward er von einem Trupp Zürcher nach BerMardszeü begleitet. Daselbst hofte er in dem Pfarr-Hof gegen die Wuth des Pöbels eine Fr'eystätte zu